Ungarn 1956 Geschichte und Erinnerung
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(Die Ereignisse in Ungarn und ihre Wirkung im Spiegel von Zeitzeugenberichten, Memoiren sowie zeitgenössischen Analysen)

1. Erinnerungen an die Ereignisse in Ungarn
2. Erinnerungen an die Wirkungen und die Wahrnehmung in der DDR
3. Erinnerungen an die Wirkungen und die Wahrnehmung in der Bundesrepublik und Westberlin
4. Zeitgenössische Betrachtungen und Analysen

1. Erinnerungen an die Ereignisse in Ungarn


Tibor Déry

(aus: Kein Urteil. Erinnerungen, Berlin 1983)



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György Dalos
(aus: Ungarn. Vom Roten Stern zur Stephanskrone, Frankfurt a.M. 1992) 

(aus: 1956. Der Aufstand in Ungarn mit Aufnahmen des Magnum-Photographen Erich Lessing, München 2006)



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Lorant Rácz
(aus: Ein Requiem auf den Sozialismus. Ungarn 1953 bis 1956, Wien 2003)

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György Konrád
(aus: Sonnenfinsternis auf dem Berg, Frankfurt a.M. 2005)



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Georg Lukács

(aus: Gelebtes Denken. Eine Autobiographie im Dialog, Frankfurt a. M. 1981)



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Erich Lessing (Fotograf)

1. Der österreichische Fotograf und Journalist Erich Lessing war im Juni 1956 in Budapest und erhielt dort die Möglichkeit ein Interview mit Imre Nagy zu führen.

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2. Erich Lessing nahm im Juni 1956 an einer der Veranstaltungen des Petöfi-Kreises in Budapest teil und fotografierte als einziger im Saal.

(Diese und viele weitere Aufnahmen Erich Lessings vereint der jüngst im Brandstätter Verlag (ISBN: 3902510757) erschienene Fotoband Budapest 1956. Die ungarische Revolution mit Begleittexten des Romanciers György Konrád, des Journalisten und Politologen François Fejtö sowie des Historikers Nicolas Bauquet)

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3. Der Fotograf berichtet darüber, wie er am 24.10.56 sich auf die Reise Budapest begab; welche Begegnung er auf der Reise hatte, sein Eintreffen in Budapest und sein erstes Erlebnis mit dem Aufstand.

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4. Erich Lessing überzeugt sich persönlich davon, ob sich die sowjetischen Truppen wirklich aus Ungarn zurückziehen. Er fährt deshalb nach dem 30.10.56 in Richtung Osten zur sowjetischen Grenze.

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5. Der Fotograf überzeugt sich persönlich davon, ob sich die sowjetischen Truppen wirklich aus Ungarn zurückziehen. Er fährt deshalb nach dem 30.10.56 in Richtung Osten zur sowjetischen Grenze.

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6. Erich Lessing erzählt über seine Eindrücke, erläutert die Bedeutung von Informationen in revolutionären Zeiten und gibt einen ganz persönlichen Einblick in den damaligen Alltag eines Fotografen/Reporters vor Ort

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Paul Lendvai



1. Der aus Ungarn stammende österreichische Publizist Paul Lendvai erinnert sich an die Diskussionen im Petöfi-Kreis und spricht über die Wirkung des Posener Aufstandes im Juni 1956 in Ungarn.

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2. Der Osteuropa-Experte und Leiter des österreichischen TV-Europastudios (ORF), über die Bedeutung der ungarischen Revolution von 1956

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Lothar Loewe


1. Der spätere ARD-Fernsehjournalist Lothar Löwe war im Oktober 1956 bei der Zeitung „Abend“ in West-Berlin tätig. Gemeinsam mit dem Hörfunkjournalisten Peter Schultze vom RIAS begaben sie sich nach Budapest und trafen dort am Tag des Abzuges der sowjetischen Truppen.

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2. Lothar Loewe berichtet wie er gemeinsam mit internationalen Journalistenkollegen und den Budapestern den Abtransport der sowjetischen Botschaftsangehörigen per Donaudampfer beobachtete. Daraus schließen die meisten: Die Russen ziehen wirklich ab.

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3. Anfang November kehren Loewe und RIAS-Reporter Schulze nach Österreich zurück, um neues Film- und Tonbandmaterial (Nachschub) zu besorgen. Am 4. November wollen die beiden wieder nach Budapest, aber die Grenze ist dicht.

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4. Über die Massenflucht nach Österreich und die amerikanische Luftbrücke „Safe Haven“

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Daniel Lulinski

Der Journalist der polnischen Parteizeitung Trybuna Ludu und Mitarbeiter Gomułkas berichtet über die Ereignisse in Polen im Herbst 1956.


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Árpád Göncz

1. Über die Rolle der polnischen Ereignisse für Ungarn

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2. Árpád Göncz erzählt über die ersten Aktionen an den ungarischen Universitäten und über den Marsch zum Denkmal des polnischen Generals Józef Bem.

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Zoltán Borsanyi


1. Zoltán Borsanyi erlebt damals als Schüler der 8. Klasse den Sturz des Stalin-Denkmals in Budapest am 23. Oktober 1956 mit.

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2. Zum Blutbad auf dem Platz vor dem Parlament (Kossuth tér)

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3. Über die Straßenkämpfe gegen sowjetische Panzer und Schützenpanzerwagen

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4. Zoltán Borsanyi berichtet darüber, wie er vom erneuten Einmarsch sowjetischer Truppen am 4. November erfahren hat und was diese Nachricht für ihn bedeutete.

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5. Über die Atmosphäre nach der Niederschlagung des Aufstandes in seiner Familie und die Erschütterung darüber, dass Hunderttausende wenige Monate später wieder an den Maidemonstrationen teilnahmen.

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Gene Sosin

Mitarbeiter bei „Radio Liberty“. Sosin  berichtet über Fehler von „Radio Free Europe“. Der Sender griff mehrfach Imre Nagy an und brachte ihn damit in eine politisch schwierige Lage.


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2. Erinnerungen an die Wirkungen und die Wahrnehmung in der DDR

Erich Loest
(aus: Durch die Erde ein Riß. Ein Lebenslauf, Leipzig 1981)



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Wolfgang Harich
(aus: Ahnenpaß. Versuch einer Autobiographie, Berlin 1991)



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Walter Janka
(aus: Spuren eines Lebens, Berlin 1991)



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Alfred Kantorowicz
(aus: Deutsches Tagebuch. Zweiter Teil, Berlin 1979)



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Fritz Klein (Historiker, Berlin)
über die Wirkungen des XX. Parteitages des KPdSU in der DDR



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Gustav Just (Publizist und Übersetzer)



1. Der Publizist und ehemalige stellvertretende Chefredakteur der Zeitung „Sonntag“, Gustav Just, berichtet darüber, wie er 1956 Kenntnis von der Geheimrede Chruschtschows auf dem XX. Parteitag der KPdSU erlangte und welche Schockwirkung von der Offenlegung der Verbrechen Stalins ausging.

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2. Gustav Just über Walter Ulbrichts "Auswertung" des XX. Parteitag der KPdSU

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3. Erinnerungen an die Wirkungen und die Wahrnehmung in der Bundesrepublik und Westberlin

Willy Brandt 
(aus: Erinnerungen, Frankfurt am Main 1989)




4. Zeitgenössische Betrachungen und Analysen

Hannah Arendt
(aus: Die ungarische Revolution und der totalitäre Imperialismus, München 1957)



 

 

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